Ängste, Phobien, Panik

Angst

Wenn Ihre Angst sie hindert, frei und glücklich zu leben, und Sie womöglich davon abhält, bestimmt Dinge zu tun (z. B. Reisen), die Sie gerne tun möchten, dann sollten Sie sich nicht scheuen, Hilfe in Anspruch nehmen.

Die Angst dient eigentlich der Erhaltung unseres Lebens, und entsteht, wenn wir glauben, dass eine Gefahr oder Bedrohung als nicht zu bewältigen erscheint. Später können Reize, diese Angst wieder auslösen, denn wir können die Angst erlernen. Das Gehirn ist in der Lage, eine Angstreaktion rasend schnell auszulösen, aber auch genauso schnell wieder aufzulösen.

Ängste können sehr erfolgreich behandelt werden !!!

 

Die häufigsten Erscheinungsformen der Angst:

 

Spezifische Phobie

Panische Angst vor objektiv ungefährlichen Situationen, Ereignissen, Gegenständen, Tieren usw.. Häufig vorkommende Phobien sind zum Beispiel Angst vor Spinnen, Schlangen, Hunde, Gewitter, Fliegen, Aufzüge, Höhe und viel andere mehr.

 

Panikattacken

Eine Panikattacke ist eine episodische auftretende, meist überwältigend empfundene Angstreaktion, die sich auf keine äußere Gefahr zurückführen lässt. Sie kommt wie „aus heiterem Himmel“ und ist begleitet von körperlichen Symptomen, wie Zittern, Schweißausbrüche, Herzrasen, Schwindel, Schwächegefühl, und Atemnot.

 

Generalisierte Angststörung

Die Betroffenen leiden unter einer anhaltenden Ängstlichkeit, sie grübeln über alltägliche Angelegenheiten und machen sich ständig Sorgen über Ihre Gesundheit und die, ihrer Angehörigen. Ihr Denken und Fühlen ist geprägt von Negativität. Es kann auch eine Angst bestehen, verrückt zu werden oder zu sterben. Es treten körperliche Symptome auf, wie Schlafstörungen, Nervosität, Konzentrationsschwierigkeiten und Neigung zum Erschrecken und Zittern. Die generalisierte Angststörung führt zur starken Minderung der Lebensqualität.

 

Soziale Phobie

Die Betroffenen vermeiden die Öffentlichkeit und die Gesellschaft. Sie fühlen sich beobachtet und kritisch bewertet. Sie haben Angst zu versagen oder abgelehnt zu werden. Auch die Angst, eine Rede zu halten fällt unter diese Kategorie. Diese Angst kann zu sozialer Isolation und zur Vereinsamung führen, wenn sie nicht behandelt wird.

 

Agoraphobie

Die Betroffenen haben vor allem Angst, sich an Orten zu befinden, wo sie nicht schnell genug fliehen können, bzw. wo nicht schnell genug Hilfe da ist, wenn sie in Gefahr geraten. Oft vermeiden sie überfüllte Plätze und Reisen mit Bus, Bahn, Auto oder Flugzeug. Manchmal reicht die Begleitung eines vertrauten Menschen, um die Angst zu überwinden. In schweren Fällen sind die Betroffenen nicht mehr in der Lage, alleine aus dem Haus zu gehen.