Zwang

Zwangshandlungen

Die Zwangshandlungen oder – rituale  werden von den Betroffenen ständig wiederholt. Es können Verhaltensweisen sein, die in bestimmten Situationen sinnvoll sind, aber unzählige Male durchgeführt werden, obwohl sie dies selbst als unnötig und quälend empfinden. Die Betroffenen erleben sie oft als Vorbeugung gegen ein objektiv unwahrscheinliches Ereignis, bei dem ihnen Schaden zugefügt wird oder sie selbst Schaden anrichten könnten.

Typisch ist z.B.:
kontrollieren, waschen, putzen, zählen, ordnen, sammeln, aufbewahren

 

Zwangsgedanken

Vorstellungen, Ideen, Impulse (meist aggressiven Inhalts) oder
Befürchtungen  z. B. in Bezug auf Verschmutzung, Verunreinigung
oder Ansteckung, die sich immer wieder aufdrängen und
wiederholen. Die Gedanken können auch einfach sinnlos erlebt werden.

Typisch sind z.B.:
Aggressive Vorstellungen oder Impulse
Angst vor Schmutz und Keimen
Symmetrie, Ordnung
Sexuelle Impulse oder Gedanken
Zweifel an korrekt ausgeführten Handlungen

 

Zwangsstörung

Bei der Zwangsstörung treten Zwangsgedanken und
Zwangshandlungen gemeinsam auf.